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Entdecken Stadt, Hafen und Kanäle
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"Sète: beinahe eine Insel ..."
Gebaut an den Hängen des "Mont Saint Clair" (wörtlich übersetzt der "heilig leuchtende Berg") zwischen der Lagune von Thau, dem Meer und den Kanälen, ist Sète einer der größten Häfen am Mittelmeer, in dem sich die Düfte des Meeres und der Garrigue mischen.
Die berühmtesten Söhne der Stadt sind Paul Valéry und Georges Brassens.
Sète ist auch eine kosmopolitische und lebendige Stadt, geprägt von den vielfältigen Einflüssen der in Sète lebenden Völkergemeinschaften, und auch die Aktivitäten im Hafenbereich verleihen der Stadt ein malerisches Ambiente.
Kais und Kanäle
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Der "Canal Royal"

Der Kanal hat in Sète die Rolle eines öffentlichen Platzes. Nicht nur, dass die Stadt um den Kanal herum gewachsen ist, er ist auch Ort vieler Veranstaltungen. Der Teil des Kanals zwischen den 2 zentralen Brücken wird Cadre Royal genannt. Hier finden den ganzen Sommer über die populären Turniere im Fischerstechen statt - und das schon seit Juli 1666.
Der "Quai de la Consigne"
Dieser Verladesteg, der zwischen der Mole und der Fischauktionshalle liegt, bekam den Beinamen "Quai des culs de boeuf" (Ochsenhintern), weil die "bateau boeufs" (Fischerboote) hier an ihrem Heck festgemacht wurden. Die "bateaux-boeuf" (Bateau=Boot, boeuf=Ochse) verdanken ihren Namen einer speziellen Technik des Fischfangs. Sie fischen immer zu zweit und ziehen das an beiden Booten befestigte Netz hinter sich her. Dies erinnert an ein Ochsengespann vor einem Pflug.
Panoramablick
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Der "Quai de Lattre de Tassigny"

Im neunzehnten Jahrhundert entwickelt sich der Hafen dank des Handels mit Wein, Holz, Schwefel, Getreide sowie Eisen.
Sète wurde der bedeutendste Hafen der Welt für das Küfer- und Böttcherhandwerk.
Parallel dazu verdreifachte sich die Bevölkerung von Sète zwischen 1820 und 1870 und die Stadt breitete sich weiter in Richtung der Lagune von Thau aus. Der Stadtteil hinter dem ehemaligen Palast des Konsuls zeugt noch heute von dieser erfolgreichen Epoche der Stadtgeschichte.
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Der "Quai Lemaresquier"
Der große Kanal von Sète, der Canal Royal (königlicher Kanal), an dem auch der Quai Lemaresquier liegt, wurde 1666 im Zuge des Hafenbaus gegraben. Er ermöglicht die Verbindung vom Canal du Midi, der die Lagune von Thau durchquert, zum Mittelmeer - und so natürlich auch die Verbindung mit dem Atlantik.
Panoramablick |
Der "Quai Général Durand"
Auf der ganzen Länge des Quai Général Durand (der allerdings meist "Quai de la Marine" genannt wird), reihen sich die Restaurants aneinander. Hier findet man alle Spezialitäten der Sèter Küche, von frischem Fisch aus dem Mittelmeer bis hin zum vielfältigen Angebot von Muscheln aus der Lagune.
Entdecken Sie die die Gastronomie von Sète.
Panoramablick
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Zum Flanieren ...
Auf der Meerseite: der Strand

Auf einer Länge von 12 km trennen unsere feinen Sandstrände das Meer und die Lagune von Thau.
Schon seit vielen Jahren werden unsere Strände mit der „Blauen Flagge“ für die hervorragende Wasserqualität ausgezeichnet.
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Blick von oben: Der Mont Saint Clair

Auf einer Höhe von 183 Metern bietet der Mont Saint Clair einen außergewöhnlichen Panoramablick auf die Stadt, das Meer und den Hafen.
Panoramablick
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Der mediterrane Stadtwald "Pierres Blanches"
Im Herzen der Stadt gelegen, bietet "Les Pierres Blanches" mit seinen 20 ha Pinienwald zahlreiche Spazierpfade mit einzigartigen Ausblicken auf das Mittelmeer und die Lagune von Thau.
Panoramablick

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Der Seemannsfriedhof

Gedicht von Paul Valéry
(1871 - 1945)
Ce toit tranquille, où marchent des colombes,
Entre les pins palpite, entre les tombes,
Midi le juste y compose de feux,
La mer, la mer, toujours recommencée...
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Die Mole Saint Louis

Die Mole, die 1666 gebaut wurde, hat eine Länge von 750 m. Hier kann man bei einem Spaziergang im Stadtzentrum die frische Meerbrise genießen.
Hier findet man auch den Port de Plaisance, den Yachthafen, mit 300 Anlegestellen.
Panoramablick
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Die Häfen ...
Sète besitzt mehrere Häfen: den Fischereihafen mit seinen Schleppnetzkuttern und Thunfischbooten, den Handelshafen, wo die Fähren nach Marokko und die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen, sowie den "port de plaisance", den Yachthafen mit 300 Anlegestellen.
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"La Criée" - Die Fischauktionshalle
Man findet die Fischauktionshalle (Criée) am Eingang zum alten Hafen, direkt bei der Entladestelle für die Fischerboote, die bei ihrer Einfahrt von Möwenschwärmen eskortiert werden.
Zwischen 1500 und 3000 Lot (Gewichtseinheit für den Fischfang) frische Fische werden hier täglich verkauft, das macht im Durchschnitt 800 Lot pro Stunde. Dies macht den Fischmarkt zum pulsierenden Herz von Sète.
Seit den 70er Jahren müssen die Marktschreier von früher ihren Platz immer mehr an moderne Computer abgeben.
Beauftragt von Großhändlern aus ganz Frankreich, nehmen die Händler Platz in einem Amphitheater mit 100 numerierten Plätzen ...das Spektakel kann beginnen ...
Besichtigung möglich, Reservierung im Tourismusbüro (von Frühling bis Herbst, auf 25 Personen pro Führung beschränkt).
Sète Croisières - Kartenverkauf im Tourismusbüro
60, Grand Rue Mario Roustan
Tel.: +33 (0)4 99 04 71 71
Panoramablick
Der größte Fischereihafen am Mittelmeer
Mit ten im Herzen der Stadt, zwischen der Fischauktionshalle und der Brücke "pont de la savonnerie", liegen die Fischkutter und Thunfischboote und zeigen in perfekter Harmonie die maritime Ausrichtung der Stadt.
Heute ist die Fischereiflotte von Sète die modernste und am besten ausgestattete am Mittelmeer.
Die Flotte zählt fast 65 Boote und bietet Arbeit für mehr als 500 Seemänner und Dutzende von Zulieferfirmen.
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Die "katalanischen" Boote und die romanischen Segel
Das romanische Segel ist die traditionelle Takelage im Mittelmeerraum, man findet es auf den "katalanischen" Booten, den traditionellen Fischerbooten, die bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts für den Fang von Sardinen und Anchovis genutzt wurden.
Auch wenn die katalanischen Boote im Allgemeinen eine Länge von 10 m nicht überschreiten, benutzen sie ein grosses romanisches Segel mit bis zu 90 m2 Fläche.
Die Bootsbrücke ist gekrümmt, damit das Wasser der Brecher möglichst schnell abfließen kann, das Heck dagegen läuft spitz zu.
Diese charakteristischen Besonderheiten erlaubten es den Fischern, mit den flauen Brisen des Mittelmeeres zu segeln, aber auch den gewaltigen Nordwinden wie dem Tramontane zu trotzen.
- In Sète betreibt der Verein "Voile Latine de Sète et du Bassin de Thau" im alten Hafen die letzte traditionelle Werft, die sich dem Bau und der Reparatur dieser traditionellen Boote verschrieben hat.
Voile Latine de Sète et du Bassin de Thau
24, rue des chantiers - la Plagette - 34200 Sète
Tel.: +33 (0)467 74 32 60
E-Mail: voilelatine.sete@wanadoo.fr
Website: http://www.voilelatine-sete.fr |
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