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Für Kinder
Dieser Plan stellt die Unterkünften von Sète vor: Hotel, Campingplätze,  Familienferienheim und Jugendherberge, aber auch die Sehenswürdigkeiten  und Panoramen, die Kultur und Freizeitsausrüstungen, wie auch die  öffentlichen Versorgungsbetriebe...

Kais und Kanäle

Stadt, Hafen und Känale
Kais und Kanäle
Kais und Kanäle in Sète

Aufgrund eines königlichen Beschlusses wurde im Jahr 1666 die Stadt Sète gegründet. Ihre Geburt verdankt sie dem Willen dreier Männer: Paul Riquet, Ludwig XIV und der Chevalier de Clerville.
Paul Riquet suchte einen Absatzmarkt für den Canal du Midi und so begann er die Stadtgründung. Ludwig XIV beauftragte seinen Minister Colbert damit, eine Reede für die königlichen Galeeren und einen Exporthafen für die Handelswaren des Languedoc zu finden. Colbert trug sein Ansinnen dem Chevalier de Clerville vor. Der Chevalier wiederum war der Meinung, das die Landspitze von Sète am besten geeignet wäre, um dort einen Hafen zu bauen.


Die Promenade JB Marty
(gegenüber dem alten Hafen)

Die Arbeiten am Hafen begannen 1666 mit der Errichtung der Mole St. Louis. Dieser Hafendamm von 650m Länge sichert den Eingang des alten Hafens und bietet den Schiffen seit dem 17. Jahrhundert Schutz.




Der Quai (Kai) de la Consigne

der zwischen der Mole und der Fischauktionshalle liegt, bekam den Beinamen "Quai des culs de boeuf" (Ochsenhintern), weil die "bateau boeufs" (Fischersegelboote) hier an ihrem Heck festgemacht wurden. Die "bateaux-boeuf" (Bateau=Boot, boeuf=Ochse) verdanken ihren Namen einer speziellen Technik des Fischfangs. Sie fischen immer zu zweit und ziehen das an beiden Booten befestigte Netz hinter sich her. Dies erinnert an ein Ochsengespann vor einem Pflug.

Das Quai Général Durand 

Der Fischereihafen ist im Herzen der Stadt. Die Flotte der Boote besteht aus Fischkuttern, Thunfischbooten und "petit metiers". Die letzeren sind kleine Fischerboote mit denen die Fischer ihr Handwerk auf dem Meer und der Lagune verrichten. Auf der ganzen Länge des Quai Général Durand (das allerdings meist "Quai de la Marine" genannt wird), reihen sich die Restaurants aneinander. Hier findet man alle Spezialitäten der Sèter Küche, von den frischen Fischen aus dem Mittelmeer bis zum vielfältigen Angebot von Muscheln aus der Lagune.
 

Das Quai Lemaresquier - der Canal Royal 
Der grosse Kanal von Sète, der Canal Royal (königlicher Kanal) wurde 1666 im Zuge des Hafenbaus gegraben. Er ermöglicht die Verbindung des Canal du Midi, der die Lagune von Thau durchquert, mit dem Mittelmeer und so natürlich auch die Verbindung mit dem Atlantik.


Der Cadre Royal

Der Kanal hat in Sète die Rolle eines öffentlichen Platzes. Nicht nur das die Stadt um den Kanal herum gewachsen ist, er ist auch der Ort vieler Veranstaltungen. Der Teil des Kanals zwischen den 2 zentralen Brücken wird Cadre Royal genannt. Hier finden den ganzen Sommer über die populären Turniere im Fischerstechen statt - und das schon seit Juli 1666.

Ein Bummel durch Sète
"Sète, fast eine Insel..."
Das unvergleichliche Licht, die Farben und das allgegenwärtige Wasser haben Sète den Namen "Venedig des Languedoc" eingebracht.

Erbaut am Hang des Mont St. Clair, zwischen Meer und Kanälen, ist Sète einer der grössten Mittelmeerhäfen. Hier mischen sich die Düfte und Gerüche vom Meer und der Garrigue. Paul Valéry und Georges Brassens sind die bekanntesten Söhne der Stadt.

Sète ist auch eine kosmopolitische Stadt, der die vielen Gemeinschaften der Einwanderer, vorwiegend Italiener, eine pittoreske Athmosphäre verliehen haben.


Das Quai de Lattre de Tassigny

 

Dank des Handels mit Wein, Holz, Schwefel, Getreide und Eisen entwickelte sich der Hafen im 19. Jahrhundert sehr schnell. Sète wurde zum weltweit wichtigsten Küfer-Hafen. Parallel dazu verdreifachte sich die Bevölkerung zwischen 1820 und 1870 und die Stadt breitete sich in Richtung der Lagune aus. Das Viertel hinter dem Palais Consulaire zeugt heute noch von dieser erfolgreichen Epoche.

Im Tourismusbüro sind Audioführungen zur Ausleihe erhältlich. Der Mont St. Clair

 Der Gemeindeforst von Pierres Blanches


Der Mont St. Clair
(183m hoch) bietet einen einmaligen Panoramablick über die Stadt und die Häfen.


Mit seinen 20ha Pinienwald liegt Pierres Blanches mitten im Herzen der Stadt. Viele kleine Wege laden zum Spazierengehen ein und vom Aussichtspunkt hat man einen besonders schönen Blick auf das Mittelmeer und die Lagune.

Der Strand
Auf einer Länge von 12 km trennt der feine Sandstrand das Meer von der Lagune. Seit vielen Jahren bekommt er die Auszeichnung "pavillon bleu" für seine hohe Wasserqualität.

Im Stadtzentrum
Der einzige französische Mittelmeerhafen, der mitten in der Stadt liegt

Auf dem Quai de la Marine bieten die vielen Restaurants eine Auswahl an Sèter Spezialitäten. Hier kann man auch die vielen Fischkutter betrachten, das Spektakel wenn sie vom Fang kommen und die Fischer, die ihre Netze reparieren.

Nach der Rückkehr vom täglichen Fang, legen die Fischkutter hier an, um den Fang auf dem Quai zum Verkauf in der Fischauktionshalle zu entladen.

Geführte Besichtigungen werden vom Tourismusbüro angeboten.

Die Mole St. Louis

 Die Mole, die 1666 gebaut wurde, hat eine Länge von 750 m. Hier kann man bei einem Spaziergang im Stadtzentrum von einer frischen Meerbrise profitieren.

Hier findet man auch den Port de Plaisance mit 300 Anlegestellen.

Der Seemannsfriedhof

Ein Gedicht von Paul Valéry (1871 - 1945)
Ce toit tranquille, où marchent des colombes, Entre les pins palpite, entre les tombes, Midi le juste y compose de feux, La mer, la mer, toujours recommencée...